Ein als Esel geborener Königssohn
Ingrid Reinhardt in der Stadtteilbibliothek
(Ro./LMP) In der Stadtteilbibliothek an der Marktstraße gab es am Freitag letzter Woche einmal nicht die sonst übliche Vorlesezeit für Kinder, sondern eine echte „Märchenstunde“ mit der beliebten Ingrid Reinhardt.
Sie hatte dafür ein Märchen vorbereitet, das nicht in vielen Büchern erwähnt wird: „Das Eselein“ steht selbst in den „Kindern- und Hausmärchen der Brüder Grimm“ erst an 144. Stelle.
Mit einer Eselshandpuppe machte die ausgebildete Märchenerzählerin den anwesenden Kindern und Erwachsenen die recht kuriose Geschichte des Königssohns, der als Esel geboren wurde, einfühlsam verständlich. Im zweiten Teil des Nachmittags sollte das Märchen dann von den Kin?dern nachgespielt werden. Da? für hatte Ingrid Reinhardt allerlei Utensilien zum Verkleiden mitgebracht – Seidentücher, Krönchen, Helme, Schild und Schwert.
Zwar konnten dabei nicht alle Rollen besetzt werden, weil diese „große Bühne“ natürlich nicht unbedingt jedes Kindes Sache war – Spaß gemacht hat es den kleinen und großen Gästen aber trotzdem.
